Anrollern - Maasplassen Route Drucken
Freitag, 06. April 2012 um 00:00 Uhr

 

Marktplatz Masseik / BelgoenMit dem Begriff Maasplassen (dt. Maasseen; niederl. plas, dt. Tümpel) bezeichnet man eine Region in belgisch/niederländisch Limburg, deren Landschaftsform erst Mitte des 20. Jahrhunderts durch den in großem Umfang betriebenen Abbau von Kies entstanden ist.

Nach der großen Flut zur Mitte des 20. Jahrhunderts (Hollandsturmflut) wurden durch gewaltige Bauvorhaben im Bereich der Küste für Deiche und Schutzwehre (Deltawerke) sowie auch für die Eindeichungen (Polder) in den Provinzen Zeeland und Noord-Holland große Mengen an Sand und Kies zur Betonherstellung und für Aufschüttungen benötigt.

Unter anderen hatte auch die Provinz Limburg eine festgelegte Menge an Kies und Sand beizutragen. Der Bereich zwischen Maaseik und Roermond im Maastal hat große Kieslagerstätten und liegt, angebunden an das Fernstraßen- und Wasserstraßennetz, auch verkehrsmäßig günstig, um die abgetragenen Mengen auf Wasserwegen an die Küste befördern zu können. Zudem gab es hier die notwendigen Transportkapazitäten, da diese Region durch ihr Kohlevorkommen und der Stahlproduktion eine entsprechende Infrastruktur hatte. Außerdem war der Hafen von Maasbracht zu dieser Zeit einer der größten Binnenhäfen der Niederlande. Aus diesen Gründen erfolgte hier eine Konzentration des Abbaus.

 

Ab etwa 1960 entstanden zunehmend Kiesabgrabungen in großem Umfang zwischen der Stadt Maaseik (Belgien), der heutigen Gemeinde Maasgouw, der heutigen Gemeinde Leudal und der Stadt Roermond an der Maas. Zum Abtransport von gewonnenem Sand und Kies (Grind) waren die Abbauflächen (Grindgaten) untereinander und mit der Maas schiffbar verbunden.

Durch den Rückgang der Kiesabgrabungen und Rekultivierungsmaßnahmen wurde dieser Bereich als Maasplassen ein Begriff für ein über die Grenzen hinaus bekanntes Naherholungsgebiet, besonders für Wassersportler. Das rund 3000 Hektar große und sich noch immer in der Entwicklung befindende Gebiet ist das größte Binnen-Wassersportgebiet der Niederlande, wobei ein Teil der von der Maas aus erreichbaren Wasserflächen auf belgischem Hoheitsgebiet liegen. Über 20 private oder gemeindeeigene Sportboothäfen gehören zum heutigen Landschaftsbild.

Quelle: Wikipedia.de

Thorn

 

 

 

 

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Die Geschichte von Thorn reicht bis in das späte 10. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Thorn zu einem winzigen Fürstentum mit eigener Rechtsprechung und Währung. 1794 floh der Adel, als die Franzosen ankamen. Die Franzosen erhoben eine Steuer, die auf der Größe der Fenster basierte; die arme Bevölkerung, die häufig in großen, ehemaligen Häusern wohlhabender Menschen wohnte, konnte sich diese nicht leisten. Also wurden viele Fenster zugemauert und man versuchte, die eigene Armut durch einen weißen Anstrich der Häuser zu verdecken. Das Ergebnis ist wahrlich bemerkenswert! Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC)

 

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